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Dr. Karl Renner - Museum für Zeitgeschichte, Rennergasse 2, 2640 Gloggnitz - Mail: office@rennermuseum.at - Tel: 02662/42498
Ein Rundgang durch die mehr als 120 Jahre alte Renner-Villa, Gedenkstätte an den zwei- fachen Staatsgründer, der für Gehbehinderte bisher undenkbar war, ist jetzt durch eine perfekt gestaltete virtuelle Tour sogar für Rollstuhlfahrer unmittelbar erlebbar.
Herzlich willkommen!
Der Künstler Franz Oberger hat ein Aquarell der Renner-Villa gemalt und uns zur Verfügung gestellt. Es wurden 50 Drucke auf Leinenpapier angefertigt - signiert und nummeriert. Diese sind um € 29 im Museum käuflich zu erwerben.
Der Konstrukteur der Republik Österreich, Karl Renner (1870–1950), feiert 2020 seinen 150. Geburtstag und seinen 70. Todestag. Kaum eine andere österreichische Politikergestalt prägte dieses Land so sehr wie er. Karl Renner war eine vielschichtige Persönlichkeit mit einem umfangreichen Werk in politischer Praxis und Theorie, in einer für Österreich schweren historischen Phase. Er ist so eng verwoben mit der Geschichte der Republik, mit Licht und Schatten, wie keine andere politische Gestalt. 
Michael Rosecker zeichnet in dieser Broschüre Renners Leben und Wirken zeitgemäß und detailliert nach.
Lesen Sie den gesamten, reich bebilderten Text mit einem Nachwort von Anton Pelinka. (bitte hier klicken >>>)
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Fotos auf unserer Homepage können Sie zur besseren Betrachtung durch Anklicken vergrößern
Zu Karl Renners 150. Geburtstag im Dezember 2020 gab es wieder eine geschichtspolitische Debatte über sein Leben und Wirken. Mit einem dreiteiligen Podcast des Karl-Renner-Instituts unternimmt unser wissenschaftlicher Leiter Michael Rosecker eine kritische Bewertung und Einordnung des herausragenden österreichischen Staatsmannes und Sozialdemokraten. Er würdigt die großen Leistungen Renners und leuchtet die Schatten eines herausfordernden und auch herausragenden Politikerlebens aus.
Wegen der aktuellen Corona-Vorschriften ist unser Museum derzeit geschlossen! Wir öffnen wieder am 11. Februar 2022.
Sonderausstellung: Antisemitismus            in der Ersten Republik                  
Zu einer Auseinandersetzung mit den Ambivalenzen der Geschichte Österreichs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört vor allem die Beschäftigung mit dem Antisemitismus, der tief in die politische Kultur eingeschrieben war – lange vor dem „Anschluss“ an Hitler- Deutschland. Parteien, Kirchen, Verbände und andere Institutionen wie die Univer- sitäten praktizierten ihn   
und nutzten ihn zur Massenmobilisierung. Auch bürgerliche Machtnetzwerke bedienten sich seiner als Identitäts- brennpunkt. Der Antisemitismus wurde ein Grundton der Ersten Republik und ist nach 1945 nicht einfach verschwunden. Wie er sich im 19. Jahrhundert in der Monarchie durch die gesellschaftlichen Umbrüche der Industrialisierung verändert hat und welche Interessen ihn speisten, wird in dieser Ausstellung genauso beschrieben wie die antisemitische Praxis in Politik und Gesellschaft. Eine Geschichte der Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung in der Ersten Republik, wird anhand von originalen Wahlkampfmitteln, Druckwerken etc. im Karl- Renner-Museum historisch von Michael Rosecker und grafisch von Artist in Residence Dietmar Halbauer nachgezeichnet.
Gerhard Dorfer liest aus Karl Renners Erinnerungen: „An der Wende zweier Zeiten“ Diese Lesung kann wegen der aktuellen Corona-Situation nicht im Museum stattfinden. Wir freuen uns, sie Ihnen aber ab 10. Dezember abends virtuell in Facebook zu zeigen. In der Folge können Sie sie auch auf unserer Homepage sehen!
Sehen Sie hier als kleinen Vorgeschmack schon 2 Bilder von den Aufnahmen im Museum.
Dr. Karl Renner - Museum für Zeitgeschichte Gloggnitz