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Eröffnung der Hainisch-Ausstellung 2016

Bildungsministerin Heinisch-Hosek eröffnet Sonderausstellung über Marianne & Michael Hainisch im Renner-Museum

GLOGGNITZ | 20. Februar 2016. Mit einer Sonderausstellung über Michael Hainisch, der 1920 zum ersten Bundespräsidenten der Republik gewählt wurde, und seiner Mutter Marianne, einer Vorkämpferin für das erste öffentliche Mädchen-Gymnasium Österreichs, setzt das Dr.Karl-Renner-Museum für Zeitgeschichte unter der neuen Führung von Wolfgang Luftensteiner und Michael Rosecker einen ersten Akzent für das Jahr 2016.

Die Eröffnung nahm Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek gemeinsam mit Niederösterreichs Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz, in Vertretung von LH Erwin Pröll, am Samstag vor. „Eine von Marianne Hainischs großen Errungenschaften war die Öffnung des Bildungswesens für Mädchen und Frauen aus allen Ständen und damit die Sicherstellung auf bessere Erwerbsmöglichkeit“,  betonte die Ministerin: „Vorbildlich war aber auch ihr Einsatz in der Friedensbewegung.“

Landesrätin Schwarz erklärte: „Für unsere heutige emanzipierte Zeit sind Persönlichkeiten wie Marianne Hainisch Wegbereiterinnen. Zahlreiche Fortschritte im Bereich der Frauenbewegung wären ohne die Initiative von Vorbildern wie ihr heute wahrscheinlich noch nicht so weit entwickelt.“

Die Familie Hainisch lebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Aue bei Gloggnitz, wo auch der spätere erste Bundespräsident zur Welt kam. Bei der Eröffnung am Samstag anwesend war auch seine Urenkelin, Cornelia Hainisch. Die Sonderschau wurde mit zahlreichen Leihgaben der Familie Hainisch von Peter Dörenthal sehr anschaulich und interessant gestaltet und ist bis zum 8. Dezember im Renner-Museum zu sehen.

Rückfrage-Hinweis: Mag. Wolfgang Luftensteiner, Direktor, 0664/231 70 62 

Fotos siehe "Guckloch 2016" - "Hainisch Eröffnung" 

Neue Museumsspitze

Es freut uns sehr, folgendes bekannt geben zu dürfen:

In der Generalversammlung am Mittwoch, dem 02. Dezember 2015, wurde einstimmig beschlossen, die Funktion des Museumsdirektors mit Vzbgm. Mag. Wolfgang Luftensteiner und die Funktion des wissenschaftlichen Leiters mit dem Historiker Dr. Michael Rosecker zu besetzen!